„Dirt Bike Trail“ - wir bleiben am Ball

 

Wir berichteten, dass wir Mucher Jugendliche dabei unterstützen, eine Mountain-Bike-Strecke in Much zu errichten. Da ist vieles abzuwägen, auch, um nicht Geld „in den Sand zu setzen“. Wir verfolgen - wie Bürgermeister Norbert Büscher - das Thema auch in den Medien: Strecken durch Wald und Feld werden aus Natur-Schutz- und Versicherungs-Gründen abgetragen. Deshalb ist es uns wichtig, zusammen mit den Jugendlichen vernünftige Lösungen zu erarbeiten.

Solche Strecken können viele Aspekte verbinden: Vom sportlichen Befahren bis zu Übungen für unsichere Fahrer (ab 3 Jahre / Lauf-Rad).

Zwei solcher Parcours besichtigten Hartmut Erwin und BM Norbert Büscher in Seelscheid und in Reichshof-Eckenhagen. Die Anlage in Seelscheid ist verwaist. Der „Pumptrack“ in Eckenhagen wurde von NRW gefördert und wurde unterhalb des dortigen Spaß-Bades gebaut. Im Gespräch mit dort übenden Jugendlichen fanden wir heraus, dass Jugendliche in Eckenhagen und Umgebung die Anlage gerne nutzen. Zudem ist sie durch ihre Asphalt-Bauweise praktisch immer nutzbar und nahezu pflege-frei.

Weitere Schritte sind in Much vorgesehen. Denn es gab vor Jahren eine Planung in Sport-Platz-Nähe, die man aufnehmen könnte.

Übrigens: Auch in Sachen „Trimm-Dich-Pfad Much“ (derzeit sehr marode) bekamen wir Anregungen aus der Bürgerschaft, denen wir in Kürze nachgehen werden.

          Mehrere Möglichkeiten stehen zur Verfügung, Anpflanzungen fehlen noch (Foto: HEPress)

 

„350 Jahre Reichensteiner Mühle“: Erst Notfall, dann Welt-Klasse!

Wie das Leben so spielt: Kurzfristig fiel Karim Laatiri (Klavier) am 20.08.2020 für den Abend aus. Das Orga-Team war äußerst nervös. Aber dann nahm die Sache eine überraschende Wendung: Dank des Netz-Werkes von Doris Lütz konnte ein Mitglied des Musical-Ensembles des „Phantasia-Land“ Brühl verpflichtet werden. Die „Fantissima Dinner-Show“ gilt dort als „stylisch und extravagant“. Und da diese z.Zt. nicht stattfinden kann, wurde Anastasia als Gast-Star für uns frei. Sie präsentierte sich von Anfang an als echte Profi-Sängerin mit einer bemerkenswert ausdrucks-starken Stimme. Zudem optisch außergewöhnlich ansprechend, performte sie in drei Abschnitten ein großes, unwahrscheinlich abwechslungsreiches Repertoire und riss alle Besucher mit, die … eigentlich für den Pianisten gekommen waren.

In den Pausen langten die Gäste beim Barbecue ordentlich zu. Die Getränke waren gut gekühlt…

Selbst nach den Zugaben verweilten die Gäste vor der ansprechend illuminierten Mühle noch, um die wunderschöne „Reichensteiner Dinner-Show“ Revue passieren zu lassen.

Man wird sehen, ob es, nach Corona, noch einmal möglich sein wird, „Anastasia“ für einen Abend nach Much zu locken. Schön wär’s…

          Anastasia "im Element" (Foto: HEPress)

          Auch das Orga-Team (v. l. n. r.) : Elisabeth Diederichs, Doris Lütz, Gisela Mraz und Helga Laskos war von Anastasia (Mitte) begeistert (Foto: HEPress)

Nett in Much - wo ist das? (28)

Schon seit längerem kann man feststellen, dass - erfreulicher Weise - das Natur- und Umwelt-Bewusstsein bei vielen Bürgern deutlich zugenommen hat. Ein Beispiel dafür war auch die Nistkästen-Aktion des VVM in diesem Früh-Jahr.

In diesem Jahr konnte man aber auch feststellen, dass viele Bauern die Randstreifen ihrer Felder in wunderschöne Blüh-Streifen verwandelt hatten. Da summte und brummte es, dass es eine Freude war. Und das Auge konnte sich auch freuen.

Weiter so!

          Gute Zeiten für Insekten (Foto: HEPress)

„350 Jahre Reichensteiner Mühle“: Das Sommer-Märchen geht weiter…

Auch die zweite Veranstaltung vor der „Reichensteiner Mühle“ war natürlich ausverkauft. Angekündigt war das „Nostalgie-Cafe“ im Gast-Garten. Ganz überwiegend waren             SeniorInnen zur alten Mühle gepilgert, einige ließen sich auch vorfahren.

Kaffee und Kuchen konnte geordert werden, es wurde zügig und freundlich serviert. Da fühlten sich viele Besucher an Adele Merten erinnert, die lange Jahre eine zuverlässige Stütze im Restaurant-Betrieb war. Sichtlich gerührt nahm die inzwischen 91-jährige Seniorin den Applaus entgegen, nachdem Elisabeth Diederichs sie in der Eröffnungs-Rede sehr lobend begrüßte.

Den schönen Nachmittag lockerten die „Jrenzpöker van der Brölbaach“ (Trinchen & Jupp) auf.

Zum Abend hin kam dann auch so manches Glas Bowle oder Likörchen in den Ausschank. Ein zweiter, gelungener Nachmittag / Abend in unvergleichlichem Mühlen-Ambiente!

adeleAdele Merten erinnert sich gerne an "ihre" Zeit in der Mühle zurück… (Foto: HEPress)

Mit viel Vorfreude schauen wir dann auf den 20. August:

Karim Laatiri (mit Überraschungs-Gast), improvisiert am Klavier und präsentiert Musik - Pop und Jazz aus den letzten Jahrzehnten - auf seinem Stage-Piano. Für kühle Getränke ist selbstverständlich gesorgt. Wir können uns auch auf ein Barbecue freuen, das hinter der  Mühle auf der Pavillon-Wiese in Szene gesetzt wird.

Donnerstag, 20. August 2020 um 18.00 Uhr!

Der Eintritt beträgt 10 €, ein Getränk incl. 

 

Veranstaltung „Projekt Streuobst-Wiesen“ mit guten Tipps

Auch dieses Projekt litt im Vorfeld unter Corona. Doch dann fanden sich in der letzten Woche 10 Interessenten (von 15 gemeldeten) im „Technik- und Bauern-Museum Berzbach“ ein.

Dipl.-Biologe Klaus Weddeling von der „Biologischen Station Eitorf“ stellte die Fülle der Förderungs-Möglichkeiten routiniert dar. „Diese sind für den ungeübten Interessenten aber eine fast nicht zu bewältigende Hürde. Das kann schon mal ein ¾ Jahr in Anspruch nehmen“, so Dirk Heßland (selbst Obstbaum-Wart). Sehr interessant brachte Rainer Przygoda rüber, wie viel detailliertes Fachwissen für die sachgerechte Pflanzung nötig ist.

Fazit: Jeder, der ein solches Projekt umsetzen will, braucht fachliche Hilfe von Anfang an! Dazu sind die „Biologische Station“ (Klaus Weddeling) und vor allem die ca. 60 ehrenamtlichen „Obstbaum-Warte“ gerne bereit.

Am Rande wurden noch Überlegungen laut, wie man die Erträge / das Obst der dann geschaffenen, neuen Streuobst-Wiesen interessierten Mitmenschen zugänglich machen kann. Ideal wären ja Patenschaften mit Kindergärten und Schulen, um das Wissen um gesundes Obst und die Erhaltung alter Sorten schon früh bei jungen Menschen zu verankern.

Fragen zur Veranstaltung beantworten:

Helmut Zehe: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Verkehrsverein Much)

Reiner Braun Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Verkehrsverein Much)

Klaus Weddeling (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

foerderungZu Beginn des Info-Abends begrüßt Helmut Zehe (VV Much, Mitte) Klaus Weddeling (links) (Foto: HEPress)