Wir erinnern uns: Arnold Leifert, anerkannter Schrift-Steller aus Much

Am 24. November dieses Jahres 2020 wäre Arnold Leifert 80 Jahre alt geworden. Dieses stolze Lebens-Alter war ihm leider nicht vergönnt. Er starb 2012. Aber - auch bei uns und in seiner Geburts-Stadt Soest ist er noch sehr präsent. 

Er verfasste Gedichte, Erzählungen, Essays und Hör-Spiele. Mehrere Literatur-Preise wurden ihm verliehen.

In Much hat er mit dem „Lyrik-Wander-Weg“ (Flyer im Tourismus-Büro) tiefe Spuren hinterlassen. Auf 12 transparenten Tafeln - mitten in unserer schönen Natur - lassen sich seine Gedichte nachlesen. Die Idee und Umsetzung dieses Projekts im Jahr 2004 hat ihm in der Literatur-Szene - zu Recht - viel Anerkennung eingebracht und viele Interessierte nach Much gelockt. 

In unserem Ort lebte der ehemalige Lehrer ab 1974 eher zurückgezogen auf seinem Bauern-Hof in Hohn. Allerdings fanden seine Lesungen in Much (FIT) und Siegburg (Stadt-Museum) immer ein dankbares Publikum. Insbesondere die Zusammen-Arbeit mit der Akkordeonistin Cathrin Pfeifer aus Berlin waren echte Highlights für das Kultur-Leben in unserem Ort.

          Jede Tafel des „Lyrik-Wegs“ erinnert uns an Arnold Leifert (Foto: HEPress)

Mitglieder-Versammlung (Jahres-Haupt-Versammlung) des VVM

vorstand 2019 09 02 stDer Vorstand des Verkehrsvereins Much im September 2019 (Foto: VVM)

Liebe Mitglieder, Förderer und Freunde des VVM,

turnusmäßig war unsere Mitglieder-Versammlung im Juni 2020 vorgesehen.

Die aktuelle Lage ließ / lässt eine solche Versammlung aber nicht zu.

Wir informieren Sie / Euch zu gegebener Zeit über die nächste Versammlung. Dabei werden auch Wahlen anstehen.

 

Nett in Much - wo ist das? (29)

Es gibt viele sehr schöne „Ecken“ in Much. Viele davon, vor allem in den Außen-Orten, sind selbst den MucherInnen nicht so bekannt. Nach Wanderungen durch unsere Gemeinde regen Mucher BürgerInnen an, die schönen Seiten unseres Ortes bewusster wahrzunehmen…. 

gepflegtes anwesenDas nennt man ein gepflegtes Anwesen... (Foto: HEPress)

Wissen Sie, wo sich dieses ansehnliche Haus befindet? Wenn nicht, klicken Sier hier.

„Projekt 7 Fuß-Fälle am Oligsberg“: Seit 2017 in Bearbeitung

„Der Gang zu den sieben Fuß-Fällen ist eine in der Barock-Zeit entstandene Stationen-Andacht, mit der des Leidens Jesu Christi gedacht wurde. Er ist eine Früh-Form des Kreuz-Wegs“ (Wikipedia).

Auf vielfachen Wunsch aus der Bevölkerung waren wir das Projekt angegangen:

Ein zentrales Anliegen des VerkehrsVereins Much ist nämlich auch, historische Kultur-Güter für die Öffentlichkeit zu pflegen und zu erhalten.

Als steinerne Zeugen der (rheinisch-) christlichen Kultur kommen die Fuß-Fälle an ihren jetzigen Standorten aber überhaupt nicht zur Geltung - schlimmer: Sie werden kaum beachtet, ja gar nicht wahrgenommen, wenn die Autofahrer mit den aktuell erlaubten 50 km/h vorbeibrausen. Der „Oligsberg“ (= Ölberg) als Straße hat seit vielen Jahrzehnten keine „historische Wege- und Orts-Beziehung“ mehr.

Dieser Umstand sollte geändert werden. Ob der Anlass Kultur-Historie, Heimat-Liebe oder Andacht ist: Den Stelen sollte wieder eine angemessene Öffentlichkeit und Zugänglichkeit gewährt werden.

Als sehr gut geeigneten alternativen Standort stellt sich der VVM den Wander-Weg vor, der vom Parkplatz nahe der Fatima-Kapelle / Grill-Hütte / Kinder-Spielplatz in Richtung "Blaue Bank" / Roßhohn führt. Dieser Weg ist orts-nah, wird von Fußgängern sehr gut frequentiert und ist eingeschränkt auch behinderten-gerecht.

Die Katholische Kirche in Much unterstützt unsere Bemühungen, das „Rheinische Amt für Denkmal-Pflege“ leider nicht.

Wir bearbeiten dieses Thema weiter….

fussfall 1Fußfall 1 -An der Wahnbachtalstraße kurz vor der Reichensteiner Mühle

fussfall 4Fußfall 4 - Auf halber Höhe "Oligsberg"

          Fußfall 5 - Richtung L 352 (die Höhenstraße Richtung Neunkirchen). Die Stele ist kaum wahrnehmbar, der Stand-Ort gefährlich.

 

Gefahren-Stelle bei der Einmündung von Scheid auf die B 56

Leider sind wir mit Hinweisen auf diesen Miss-Stand bei der Gemeinde nicht durchgedrungen. Bei einer Verkehrs-Schau mit dem „Landes-Betrieb Straßen-Bau NRW“ wollte dieser das Problem nicht sehen. Im vergangenen Sommer traten aber zusätzlich zu den ScheiderInnen mit Auto auch noch Rad-FahrerInnen auf den Plan. Sowohl Einheimische als auch Touristen meldeten sich. Der beliebte Rad-Weg von Much nach Seelscheid wird an der Einmündung gefährlich: Wollen die abbiegenden Auto-Fahrer den sehr schnellen Verkehr auf der B 56 überblicken, müssen sie bis auf den Rad-Weg vorrücken, weil ein offizielles Hinweis-Schild sonst die Sicht nimmt. Für Rad-Fahrer, gerade mit Pedelecs zügig unterwegs, ist das keine einfache Situation.

Wir geben diese Meldungen an die neue „Rad-Wege-Managerin des Rhein-Sieg-Kreises“, Ruth Römer, weiter. Wir hoffen, dass dann von dieser Seite eine Änderung der Situation erreicht werden kann.

          Neuralgische Einmündung Scheid / B 56, der PKW steht auf dem Rad-Weg (Foto: HEPress)