„Schauen, registrieren, reagieren“- Besichtigungs-Rundgang absolviert

Mucher BürgerInnen hatten immer wieder unschöne Ecken im Zentral-Ort moniert. Achim Hohlwein (VV Much) lud deshalb einen Arbeits-Kreis (Gemeindeverwaltung, MuchMarketing, Much Aktiv und Verkehrsverein) am 18.05.2016 zu einer ausgedehnten Besichtigung ein, die bei den Märkten an der B 56 begann und bei REWE/ALDI im Wahnbach-Tal endete. Unschöne Ecken, Mauern oder Nischen, aus denen das Unkraut sprießt, Trafo-Kästen oder Gehweg-Platten, die zur Stolper-Falle werden: Alles wurde in ein „Kataster der Missstände“ aufgenommen. Das satte Grün des Vor-Sommers überdeckt überdies den einen oder anderen Schandfleck. An einigen Stellen verwunderte, dass kurzfristig Abhilfe geschaffen wurde, was ausdrücklich begrüßt wurde.

Insgesamt steht erst jetzt die schwierigste Aufgabe bevor: Vertrauensvoll und mit Fingerspitzen-Gefühl soll mit der Verwaltung, Organisationen und Privatleuten gemeinsam nach Lösungen / Verbesserungen gesucht werden. 

Lindenhof-ParkplatzAn dieser Stelle wird die Verwaltung tätig

telzelle1Ein Abbau ist überfällig, die einstige Funktion erloschen.

„Schauen, registrieren, reagieren“

„Schauen, registrieren, reagieren“ ist eine Initiative des VerkehrsVereins Much zur Verbesserung des Ortsbilds in Zusammenarbeit mit „MuchMarketing“ und der Gemeinde.

In allen Versammlungen der letzten Jahre mit Bürger-Beteiligung wurde der Wunsch geäußert, das Erscheinungs-Bild unserer schönen Gemeinde zu verbessern. Ein Arbeits-Kreis unter Federführung von Joachim Hohlwein lud jetzt Vertreter der Gemeinde, von „MuchMarketing“ und „Much aktiv“ zu einem ersten Austausch ein.

Über die weitere Vorgehensweise erzielte man dabei schnell Einigkeit: Am 18. Mai wird im Zentral-Ort zunächst ein Besichtigungs-Rundgang absolviert und dabei ein Kataster der Eindrücke erstellt. Mit diesem Material geht man dann in die Beratungen, um die festgestellten Missstände anzugehen. Unabhängig von den großen Herausforderungen der nahen Zukunft (u. a. Orts-Umgehung, Bebauung Klever- und Bauhof) wollen wir damit dazu beitragen, das Orts-Bild für unsere Bürger und Besucher nachhaltig verbessern.

blumen st martDie Blumen-Pracht an der Kirch-Mauer gefällt allen

 

plattform dorfweiherEine Plattform am Dorf-Weiher ("MuchMarketing") wird diesen Bereich aufwerten.

„Müll-Aktion 2016“ wieder ein Erfolg - leider gibt es auch ein „andererseits“ ...

Der 1. Vorsitzende, Wolfgang Kornienko bleibt bei seiner grundsätzlichen, positiven Einschätzung. Doch die im Vorfeld diskutierten Bedenken haben sich noch verstärkt.

Zu einem klaren, ehrlichen Urteil gehören nämlich auch zwei weitere Aspekte: Neben den vielen BürgerInnen, die aktiv an der Aktion teilgenommen haben, gibt es eine große Zahl weiterer Personen, die von vielen Hilfestellungen unserer Gesellschaft profitieren, aber bei solchen Aktionen schlicht fehlen. Dabei ist das doch auch eine Form der „Teilhabe“ und fördert das Gemeinwohl. Wie auch immer, vielleicht fehlt auch nur eine gezielte Ansprache an diesen Personen-Kreis …

Den Vogel der Dreistigkeit schießen allerdings die Bürger ab, die ihren Sperr- und Sondermüll nicht am „Schadstoff-Mobil“ abgeben oder von der „RSAG“ abholen lassen, sondern die Ehrenamtler und den Bauhof zusätzlich unnötig belasten. Auch über dieses Unwesen werden wir im Vorfeld der „Müll-Aktion 2017“ zu diskutieren haben.

Zunächst aber allen, die 2016 dabei waren, ein großes „Schluß-Dankeschön“!

niederheidenBesonders frech waren die Deponierungen u.a. in Niederheiden

bergDie ganze Palette des Müll-Tages zeigte sich spätnachmittags am Bauhof…

„Müll-Aktion 2016“ wieder ein Erfolg- einerseits ……

Auch im Jahre 2016 wertet unser Vorsitzender, Wolfgang Kornienko, die Mucher „Putz-Aktion“ als Erfolg. Die positiven Aspekte: Wie jedes Jahr war ein „harter Kern“ Mucher Bürger am Samstag, dem 19.03.2016 sowohl an den Haupt-Eingangs-Straßen als auch in vielen Ortsteilen unterwegs. Beim Treffen am Bauhof war schon abzusehen, dass viele Flüchtlinge, die in unserer Gemeinde Zuflucht gefunden haben, mithelfen wollten. Das war sehr erfreulich, zumal ihnen solche Aktionen in ihren Heimatländern völlig unbekannt sind.

treffenbauhofAm Bauhof trafen sich die aktiven Mitsammler zur Einteilung und Materialausgabe

Im (Homburger) Bröltal hatte die Fa. Knebel schon vorher tüchtig aufgeräumt (und hatte zudem noch eine Kakao-Spende parat)!

arlaDer LKW-Parkplatz und Umgebung war schon gründlich gesäubert worden, die Kakao-Spende war für die Kinder bestimmt.

Zunächst schien es so, als ob die beobachtbare Entwicklung der letzten Jahre zu weniger achtlos weggeworfenem Müll anhalten würde. Doch je länger der Sammel-Tag wurde (die letzte Fuhre wurde um 16:30 Uhr abgeladen), um so nachdenklicher wurde das „Transport-Team“.

An vielen Sammel-Punkten fanden wir aber auch Erstaunliches vor …

Arbeits-Kreis „Wohnmobil-Stellplatz“ stellt Konzept vor (vorläufig letzter Teil)

Welcher ist es geworden?

Übrig geblieben ist der Standort „Lagerplatz Bauhof“ an der Berghausenstraße: Er erfüllt alle Bedingungen in idealer Weise. Nur ein Teil des Platzes wird für die Wohnmobil-Stellplätze benötigt. Der größere Rest steht den Besuchern des Freibades und Wanderern / Bikern zur Verfügung (es führen auch Routen für diese Freizeit-Beschäftigungen an dem Platz vorbei). Um eventuelle Beeinträchtigungen zu vermeiden, ist die notwendige Entsorgungs-Station am „Pannenschoppen“ geplant. Ein wahrer Clou soll ein „Laubengang“ (abgeschirmter Fußweg) zum Eingang des „Wald-Freibades“ werden. Von dort kann man gefahrlos und komfortabel in den Ortskern gelangen. Mit unserem Projekt wollen wir ebenso die Bemühungen des Touristik-Vereins „Bergisch Hoch Vier“ (Much / Lohmar / Neunkirchen-Seelscheid / Ruppichteroth) unterstützen und die Stärkung des Freizeit- und Fremdenverkehrsort Much am touristischen Markt voranbringen. Alle Planungen sind bei uns einzusehen. Wir danken dem Arbeitskreis (Federführung Architekt Joachim Hohlwein) für die umfangreichen und hochwertigen Planungen.

womo-stellplatz 20.12.15 001Wohnmobil-Stellplatz Much - Erweiterte Planung mit Laubengang und Brückchen über den Wahnbach