Intaktes Dorf-Leben: St. Martins-Zug und -Singen in Much-Scheid

Es ist eine alte Tradition in ganz Europa (Legende „Heiliger Martin von Tours, gest. 397 n. Chr.); Erwachsene begleiten die Kinder mit ihren gebastelten Laternen, singen verschiedene Lieder und freuen sich, wenn Mitbürger ihre Türen öffnen und sich dann mit Spenden in die große Tüte bedanken. In dem Weiler „Scheid“, in den viele neue, junge Familien gezogen sind, freuen sich die Neubürger und die „alte“ Hof-Gemeinschaft über den überraschenden Besuch. Neben dem Mai-Fest im Sommer ist der abendliche Besuch im November dann eben auch eine Willkommens-Geste, die freudig zur Kenntnis genommen wird.

St. Martin führt mit Klarinetten-Begleitung den Scheider Zug an.    Eine stattliche Gruppe hielt auch bis zum Schluss durch, auch das Wetter war angenehm

St. Martin führt mit Klarinetten-Begleitung den Scheider Zug an.
Eine stattliche Gruppe hielt auch bis zum Schluss durch, auch das Wetter war angenehm.

Textiler Kunst-Wanderweg 2016 mit Wolfgang Bosbach

Ein bekanntes Gesicht aus unserer Region (Quelle:sb)Ein bekanntes Gesicht aus unserer Region (Quelle:sb)Der 19. Juni 2016 ist noch weit. Aber Frau Silke Bosbach, die Initiatorin des TKWW (Textiler Kunstwanderweg) in Much gibt schon mal einen sehr erfreulichen Zwischen-Stand preis: Kein Geringerer als Wolfgang Bosbach, Mitglied des Deutschen Bundestages, freut sich, als Schirmherr den nächsten Kunst-Wanderweg zu eröffnen und abzuwandern. Als heimatverbundener bergischer Junge hat er nämlich nicht nur den „Altenberger Dom“ und die „Dhünn-Talsperre“ auf dem Schirm. Er hält jeden Anreiz, sich in der freien Natur zu bewegen, für richtig. Insbesondere das Wechselspiel der Kunst mit dem „Erlebnis Natur“ findet er sehr interessant. Wir werden ihn in Much herzlich willkommen heißen!

Auch im Winter wird gewandert (und gerastet)

Blick geht über die Gemeinde-Grenze Richtung MarialindenBlick geht über die Gemeinde-Grenze Richtung MarialindenWir freuen uns, dass wir im Jahre 2014 so viele neue Bänke aufstellen konnten. Dafür wären unsere Eigenmittel viel zu knapp: Immer wieder konnte Rudi Wirges mit Hilfe von Sponsoren Plätze aussuchen, wo dann eine neue Bank verankert wurde. Ob die Bank von Familie Stiebel (Siefen) die letzte Aktion 2014 war, ist nicht sicher. Sicher aber ist, dass das Wander-Wege-Netz unserer Gemeinde mit den Rast-Möglichkeiten weiter an Attraktivität gewinnt. Wir hoffen auf viele schöne Winter-Wandertage und danken Familie Stiebel.

Das schöne Herbst-Wetter gab Zeit für „Außen-Arbeiten“

Das unverhofft stabile Herbst-Wetter verschafft uns die Möglichkeit, notwendige Sanierungs-Maßnahmen an den betagten Ruhe-Bänken am Wander-Wege-Netz der Gemeinde abzuarbeiten. Eine gute Entscheidung war zu diesem Zweck vor zwei Jahren die Anschaffung eines Strom-Aggregates. So ist es aktuell ein Leichtes, elektrische Geräte weitab vom Stromnetz einzusetzen, statt sich mit Hobel und Bürste per Hand abzumühen. Trotzdem ist es bei der Vielzahl der Bänke noch eine Menge Arbeit.

Diese Bank hat Charakter, zur Rast erwartet man aber mehr Sitz-Komfort    Selbst mit elektrischem Werkzeug bleibt eine Menge Arbeit

Diese Bank hat Charakter, zur Rast erwartet man aber mehr Sitz-Komfort (links)
Selbst mit elektrischem Werkzeug bleibt eine Menge Arbeit

Neue Bank am Weg von Heckhaus nach Federath aufgestellt

thumb image 1415037327650Viele Bänke auf unseren Wanderwegen ermöglichen auch Senioren, unsere schöne Gemeinde zu erkundenGanz in der Nähe dieser Bank, die von der „Metzgerei Fedder“ gesponsert wurde, kann man schon mal Dreharbeiten für den Krimi-Reißer „Mord mit Aussicht“ beobachten. Aber auch zu normalen Zeiten wird diese Bank oft aufgesucht. 
Immer wieder freuen wir uns, wenn Sponsoren unsere Arbeit durch eine solche Spende wertschätzen.